Sonntagsfreude 4/2014

Einen Sonntag in der Arena verbringen und DAS derby sehen. 🙂

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Sonntagsfreude 3/2014

Leider etwas später weil wir den Sonntag bei Freunden waren

Samstagmorgen kommt das Nordseemädchen zu uns ins Bett.

Noch ziemlich verschlafen kuschelt sie sich zwischen uns und flüstert „Ich möchte kuscheln“

Ich kraule ihr den Rücken. So wie damals als sie noch ganz klein war.
Ich sauge diesen Moment auf. Die Kuschelphasen werden immer seltener. Das Mädchen immer älter.

Und als der Mann seinen Arm um uns beide legt ist es Perfekt. Ein Herzmoment der festgehalten werden muss. Liebe.

Und plötzlich haut es einen um

Eigentlich war gerade alles gut so wie es ist.
Wir heiraten und ich kann mich Beruflich noch einmal weiter Entwickeln. Eine 1 – jährige Fortbildung machen.
Ende 2014 – Anfang 2015 – nach der Fortbildung wollten wir dann die künstliche Befruchtung machen. Alles war Perfekt. Wir werden keine Geldsorgen haben wenn das Baby kommt, bis dahin sicherlich ein Haus zur Miete gefunden haben, was wir ja im Sommer in Angriff nehmen wollten. Wir haben zwei Autos usw.

Und dann haut sie einen um…

…die Sehnsucht! Der Stich ins Herz der sagt „da fehlt jemand, wir sind nicht komplett“
Plötzlich denkt man an nichts anderes mehr, und alles das was in der Zukunft so toll Rosa aussah ist ganz weit weg……die Fortbildung? Ach, die kann ich auch nach der Elternzeit noch machen.
…das Haus? Irgendwie klappts auch in der kleinen Wohnung, und umziehen können wir auch trotz Baby.
…das Geld? Etwas mehr wäre zwar schön, aber letztendlich haben wir genug um uns auch mal etwas erlauben zu können und die Fortbildung die kann ich ja immer noch machen.

Da spricht plötzlich das Herz den Kopf stumm. Der Kopf merkt immer mal wieder an das es aber „anders doch sinnvoller wäre“ – dann kommt das Herz und lässt den Kopf verstummen. All die Sorgen verblassen und ganz leise denke ich mir „Es würde doch auch so klappen, wir haben bisher alles geschafft und es geht uns nicht schlecht wieso also nicht einfach einen Versuch wagen“.

 

Das Herz wurde mit jedem dieser „später“ Gedanken schwerer und mit jedem „bald“ Gedanken leichter und vorfreudiger. Irgendwann beschloss das Herz das wir es einfach wagen. Also sprach ich gestern den Mann darauf an. Ich erzählte ihm von meinen Bedenken und von meiner Sehnsucht. Und davon das die Sehnsucht nicht auszuhalten ist weil sie weh tut. Und je mehr ich davon redete dass wir erst „später“ beginnen umso mehr füllten sich meine Augen mit Tränen und mir wurde klar: Nein! Ich will nicht mehr warten! Ich möchte auch einmal Egoistisch sein dürfen. Würde alles Problemlos klappen bei mir hätten wir immerhin schon unser Wunschkind. Ich möchte es jetzt und nicht erst später! Und der Mann sagte nur: „Mal schauen. Es war mir eigentlich schon klar!“

Er kennt mich. Zu gut um zu wissen das ich es nicht ausgehalten hätte. Und er steht hinter mir. Hat gefragt wie ich es mir Vorstelle. Hat sich über die Krankenkasse und den möglichen Wechsel informiert.

Und ich hatte heute einen Termin bei einer neuen Frauenärztin. Sie unterstützt unser Vorhaben. Empfahl mir Kliniken und motivierte mich darin weiter abzunehmen, wertschätzte aber vor allem die Kilos die ich schon geschafft habe und sagte nicht „Da muss noch mehr weg“.

Motiviert davon durchforstete ich das Internet noch einmal nach Kinderwunschkliniken und wog ab – welche käme in Frage welche nicht. Drei habe ich nun in Aussicht. Bei einer am 06.02. ein Beratungsgespräch mit dem Mann.

Mein vorhaben weiter abzunehmen werde ich verfolgen. Ich möchte mir Ernährungsberatung suchen und bis August noch eine Menge Kilos verlieren. August.

Wenn alles gut geht und wir unsere Kinderwunschklinik gefunden haben werden wir im August einen IVF/ISCI Versuch starten. Welcher der beiden Methoden für uns die bessere ist wird sich zeigen. Wenn alles gut geht sind wir also nächstes Jahr im April/Mai zu viert. Und ich habe jede Menge Hoffnung das es gut geht. Unser Wunschkind wird zu uns kommen – da bin ich mir ganz sicher!

Sonntagsfreude 1/2014

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern (von Kreativberg)

 

Auf ein Paket von der Post warten.

Als dieses kommt es voller Spannung aufmachen. Da sind sie.
Unsere Einladungskarten.

image

Karten Knicken. Briefumschläge beschriften.

Vorfreude auf unsere Hochzeit.

Meine Sonntagsfreude.

 

Jahresrückblick – Das war 2013

Ein neues Jahr beginnt.

Ein neuer Anfang. Ein unbeschriebenes Blatt. Und doch wissen wir dass soviel großartiges anstehen wird. Und deshalb nehmen wir Abschied von einem Jahr voll auf und ab.

Mach’s gut 2013! Hallo 2014, du wirst UNSER Jahr!

 

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Es gab definitiv einige Punkte auf die ich hätte verzichten können. Ich gebe dem Jahr eine 7. Im Vergleich zu den anderen Jahren waren da zwar ein paar Sorgen aber im großen und ganzen weniger als die Jahre davor.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Zu beginn des Jahres abgenommen. Zum Ende hin denke ich ein bisschen wieder zugenommen. Im Prinzip also gleichbleibend.

3. Haare länger oder kürzer?

Länger.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Seid Februar besitze ich eine Brille. Ich bin also ganz klar kurzsichtiger geworden.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Zur Jahresmitte hatten wir, bedingt durch die Kündigung des Mannes, weniger Kohle. Durch die wiedereinstellung nach ein paar Monaten jedoch nun etwas mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Immer noch den gleichen.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Eindeutig mehr. Kühlschrank und Waschmaschine mussten ersetzt werden und zum Jahresende hin berufsbedingt ein zweites Auto her.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Die Erkenntnis eine tolle Familie zu haben.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Durch Fitnessstudio und Geocaching definitiv mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Immer mal wieder ein paar kleinere aber nichts wildes.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Dieses Jahr blieben wir Gott sei Dank verschont. Am schlimmsten war wohl die Erkrankung meiner Oma zu beginn des Jahres wo ich wirklich Angst um sie hatte.

12. Der hirnrissigste Plan?

Trotz Arbeitslosigkeit des Mannes in den Urlaub fahren. Hat sich aber dennoch gelohnt 😀

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Fällt mir keine ein. Wir sind wohl echt langweilig geworden 😀

14. Die teuerste Anschaffung?

Das zweite Auto.

15. Das leckerste Essen?

Chinesisch und Sushi.

16. Das beeindruckendste Buch?

Ich habe viel gelesen in dem Jahr. Kann so gar nicht sagen welches das beeindruckendste Buch war.

17. Der ergreifendste Film?

Wir haben „beim Leben meiner Schwester“ geschaut. Ich habe Rotz und Wasser geheult.

18. Die beste CD?

Die Toten Hosen

19. Das schönste Konzert?

Leider keins.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit dem Mann und dem Nordseemädchen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit dem Mann, dem Nordseemädchen und der Familie.

22. Zum ersten Mal getan?

Unsere Hochzeit im Standesamt angemeldet.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

In der Nordsee schwimmen gewesen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Die Kündigung des Mannes.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Dass wir einen Fotografen brauchen. Hat geklappt. Jetzt fehlt  nur leider noch der passende.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Dem Mann, indem ich ihn heiraten werde.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Der Mann. Mit unserer Hochzeit.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Dass ist ja schön, da bin ich mal gespannt“ (meine Oma als sie von der Hochzeit erfuhr) und „Wir heiraten“ (der Mann. Immer und immer wieder)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Vermutlich war es: „Ja, wir heiraten. Ich liebe dich.“

30. Dein Wort des Jahres?

Hochzeit!

31. Dein Unwort des Jahres?

Kündigung.

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?

Es gibt viele Blogs die ich gerne lese, die alle aufzuzählen wäre eindeutig zuviel.
Ich werde im neuen Jahr eine Liste machen inder alle gern gelesenen Blogs verlinkt werden.

 

Hochzeitseinladungen

29.12.2013 ~ Noch 113 Tage bis zur Hochzeit

Eigentlich wollten wir die Einladungen selber machen.
Ich wollte sie selber machen.

Ganze fünf habe ich geschafft und dann hatte die Zeit mich im Griff.

Es war zuviel zu tun und zu wenig Zeit. Meine Tage dürften gerne 48 Stunden haben. Aber weil dies nicht der Fall ist blieben die Einladungskarten auf der Strecke.

Weil diese aber nun langsam doch rausgeschickt werden müssen haben wir lange um genau zu sein ganze zwei wochen nach Einladungskarten im Internet geschaut. Mitten in der Nacht wurden wir dann fündig.

Und so bestellten wir um 03:00 Uhr, mitten in der Nacht unsere Einladungskarten. Mit Foto.
Als ich am nächsten Tag das ausgewählte Foto noch einmal näher betrachtete entdeckte ich meinen Haaransatz der auf dem Bild einfach mies aussieht.
Aber gut zu ändern ist es eh nicht mehr. Die Karten mit Foto sind sowieso für die Familie – nämlich für diejenigen die uns ins Standesamt begeleiten. Und die kennen mich auch mit miesem Ansatz alle anderen auch aber dass ist ja egal. Dafür ist das Foto am Meer entstanden. Wir haben das Meer im Hintergrund. Ein Urlaubsbild. Die Haare fliegen durch den Wind. Aber es passt einfach. Wir sind so unendlich glücklich auf diesem Bild und das ist es was zählt und nicht der Haaransatz.