Unsere Hochzeit

Am 22. April 2014 um 10 Uhr war es endlich soweit.

Wir standen früh auf, die Herzfreundin kam um mich zu schminken. Mit jeder Minute wurde ich hibbeliger und als wir ins Auto stiegen war es plötzlich so real. Alles was die letzten Wochen trotz soviel Vorbereitung so unwirklich schien wurde real. Wir heiraten. Aus „Freund“ wird „Mann“. Am Standesamt warteten schon meine Mutter und meine Oma. Die Familie vom Mann kam dann während wir unser Fotoshooting im Standesamt hatten. Ich schnappte mir dass Nordseemädchen welches ja bei der Tante des Mannes übernachtet hatte und wir machten noch ein paar tolle „Familienfotos“.

Dann war es soweit, wir kamen in den Trausaal. Und es war so toll, ich finde gar keine Worte. Die Standesbeamtin sprach sehr langsam bzw langgezogen was mich ein wenig nervte. Die Kinder saßen bei den Gästen ganz hinten und konnten kaum was sehen. Ich rief sie dann, als alle aufstehen mussten, schnell nach vorne. Das Nordseemädchen sollte doch die Trauung mitbekommen. Auf einem Bild der Fotografin sieht man wie sie während der Trauung mit meiner Herzfreundin Händchen hält. Ein Bild was mir wirklich sehr ans Herz geht. Wir sagten „Ja“ und verpassten erstmal DEN Kuss. Lachend küssten wir uns dann. Wir übergaben uns die Ringe und unterschrieben die Eheurkunde. Anschließend verließen wir den Saal und machten draußen noch ein paar Familienfotos.

Der Mann holte unser Auto und wir nahmen meine Oma mit zu uns nachhause um von dort aus anschließend ins Restaurant zu fahren. Als wir zuhause ankamen bekamen wir schon die ersten Geschenke. Da meine Oma und meine Mutter nicht auf die Feier kamen, weil es gerade für meine Oma zuviel geworden wäre konnten sie uns diese dann nicht geben. Ein absoluter Herzmoment war als ich zu meiner Oma sagte dass ich es schön fände dass sie da sei. Sie antwortete: „Natürlich, dass lass ich mir doch nicht entgehen du bist doch meine einzige Enkelin“. In Anbetracht ihres Alters (87 Jahre) und der Tatsache dass sie nicht mehr wirklich gut zu Fuß ist war und bin ich ihr sehr dankbar dass sie da war. Und ich glaube sie ist unendlich dankbar dass sie DAS erleben durfte. Und ich bete so sehr dass sie ihre Urenkel noch kennen lernen darf.

Das essen verlief sehr harmonisch. Zwar bekamen wir nicht den extra Raum sondern waren mitten im Restaurant was mich etwas ärgerte, aber warum soll man sich an seinem Tag darüber aufregen. Es schmeckte allen und die Stimmung war gut. Das Nordseemädchen erzählte mir vom vorherigen Tag, an welchem sie mit dem Onkel und der Cousine vom Mann im Schwimmbad war. Wir verabschiedeten meine Oma und Mutter und nach dem essen fuhren wir zum Raum welchen wir einen Tag zuvor bereits geschmückt hatten.

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Die letzten Sachen wurden vorbereitet und dann trafen bereits die ersten Gäste ein. Es war ein wunderbarer Abend, an welchem zwar nicht alles nach Plan lief und leider einige Gäste gar nicht erschienen und auch nicht absagten aber ich denke wir haben dass beste draus gemacht. Mein Vater und seine Freundin waren jedenfalls auch sehr begeistert von der Feier, war mir persönlich sehr wichtig war. Als dann die meisten Gäste da waren schnitten der Mann und ich die Hochzeitstorte gemeinsam an. Irgendwann fiel mir auf dass wir beide Autos im Hof stehen hatten. Eins musste mindestens nachhause für den nächsten Tag, vorher war ein Sektempfang nicht möglich. Der Onkel vom Mann fuhr mit seinem Auto, ich mit meinem. Wir stellten das Auto ab und er nahm mich mit zurück. Dachte ich.

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Der Onkel hatte die grandiose Idee eine Brautentführung zu machen. Am ende landeten wir in der Sportsbar des Eishockeyclubs und schauten uns das erste drittel total overdressed an. Der Blick als wir in den komplett vollen Raum kamen und alle im Trikot dort saßen war der knaller. Als dann noch der Mann mit einem Luftballon etwa 20 Minuten später kam wusste aber wohl jeder was los ist.

Dann, als ich endlich wieder da war, gab es den Sektempfang. Wir stoßen einmal alle an und danach wurde getanzt, geredet usw. Während der Mann, der Onkel und ich weg waren haben der Schwager und der Freund der Schwägerin das Helium in unseren Ballons entdeckt und die Mädels wollten es auch unbedingt mal versuchen. Es gibt davon ein sehr sehr lustiges Video welches ich nach der Hochzeit gezeigt bekam.

 

Irgendwann waren dann nur noch Schwager, Lieblingsschwägerin mit Freund und der Mann und ich dort. Die letzten hatten sich so um 02:30 Uhr verabschiedet. Wir feierten noch etwas mit Musik und quatschten viel. Am Ende lagen der Mann und ich irgendwann um 04:00 Uhr rum im Bett und an „Hochzeitsnacht“ war nicht mehr zu denken. Sobald wir lagen schliefen wir ein. Aber die Hochzeitsnacht wurde nachgeholt 🙂

 

Die anderen Bilder der Hochzeit werden in einem extra Artikel hochgeladen. Dieser wird mit Passwort versehen. Das Passwort könnt ihr unter nordseeleben@googlemail.com erfragen. Bitte habt aber Verständnis dafür dass ich selbst entscheide wem ich dass Passwort gebe. Danke.

Hochzeitseinladungen

29.12.2013 ~ Noch 113 Tage bis zur Hochzeit

Eigentlich wollten wir die Einladungen selber machen.
Ich wollte sie selber machen.

Ganze fünf habe ich geschafft und dann hatte die Zeit mich im Griff.

Es war zuviel zu tun und zu wenig Zeit. Meine Tage dürften gerne 48 Stunden haben. Aber weil dies nicht der Fall ist blieben die Einladungskarten auf der Strecke.

Weil diese aber nun langsam doch rausgeschickt werden müssen haben wir lange um genau zu sein ganze zwei wochen nach Einladungskarten im Internet geschaut. Mitten in der Nacht wurden wir dann fündig.

Und so bestellten wir um 03:00 Uhr, mitten in der Nacht unsere Einladungskarten. Mit Foto.
Als ich am nächsten Tag das ausgewählte Foto noch einmal näher betrachtete entdeckte ich meinen Haaransatz der auf dem Bild einfach mies aussieht.
Aber gut zu ändern ist es eh nicht mehr. Die Karten mit Foto sind sowieso für die Familie – nämlich für diejenigen die uns ins Standesamt begeleiten. Und die kennen mich auch mit miesem Ansatz alle anderen auch aber dass ist ja egal. Dafür ist das Foto am Meer entstanden. Wir haben das Meer im Hintergrund. Ein Urlaubsbild. Die Haare fliegen durch den Wind. Aber es passt einfach. Wir sind so unendlich glücklich auf diesem Bild und das ist es was zählt und nicht der Haaransatz.

Unsere Ringe

~ 28.12.2013 ~ Noch 114 Tage bis zur Hochzeit ~

Heute waren wir die Ringe aussuchen.

Geschlagene 2 1/2 Stunden saßen wir beim Juwelier.
Wir sind alle möglichen Varianten durchgegangen und mein Geschmack änderte sich immer wieder.
Zu Anfang wollte ich einen ganz schlichten und einfachen Goldring mit einem Stein. Ohne irgendeinen besonderen Kram. Wir schauten uns Ringe an, probierten Ringe an und es ging immer mehr in Richtung „zweifarbig“.

Letztendlich entschieden wir uns für einen Ring in weiß – und gelbgold. Nun war die Frage wie wir den übergang möchten, mit Fuge ohne Fuge, längstmatt oder poliert.
Irgendwann qualmte mir sowas von der Kopf dass wir erst einmal einen Kaffee bekamen um inruhe noch einmal nachzudenken.

Uns wurden alle möglichen Varianten gezeigt. Selbst die Ringform lässt sich unterscheiden. Was man da alles bedenken muss ist echt unglaublich.

Wir entschieden uns dann für einen Ring bei welchem das Gelbgold glänzend, also poliert, und das weißgold längstmatt ist. Beides verläuft mit einer Saturnfuge und auf meinem Ring sitzt noch ein Steinchen.

Da wir unsere Ringgrößen nicht kannten ging es nun ans „eingemachte“. Wir testeten und probierten und letztendlich bekamen wir zwei „Proberinge“ aus Silber mit um die Perfekte größe für uns heraus zu finden. Diese testen wir nun 8 – 10 Tage lang indem wir sie dauernd tragen und geben dann Bescheid welche größe wir nehmen.

Aber was wäre ein Ehering ohne Gravur. Ich fand ja die Idee mit dem Fingerabdruck sehr besonders, wir frugen nach und uns wurde erklärt dass nur ein winziger Teil des Fingerabdrucks im Ring zu sehen sei und dass wir uns dies überlegen sollten denn es fiel dadurch ein Aufpreis von 100 € an.

Unsere Gravur lautet nun: L. & R. 22.04.14 bzw R. & L. 22.04.14 die Namen sind natürlich ausgeschrieben

Abholen können wir unsere Ringe Anfang Februar und ich freue mich schon so sehr darauf. Das wohl wichtigste für die Hochzeit. Unsere Ringe.

Anmeldung

Noch 181 Tage bis zur Hochzeit

Gestern waren es genau 6 Monate bis zur Hochzeit.
Wer die Standesämter kennt weiß, dass man sich erst ein halbes Jahr vorher zur Eheschließung anmelden kann.

Also fuhren wir gestern in aller frühe zum Standesamt. Bekamen die wartenummer 4 und warteten…

Als wir endlich dran waren ging es auch recht flott. Uns wurde gesagt die Trauung würde mit rein und rauskommen 18 Minuten dauern. Als wir im August zum informieren dort waren, waren es noch zwanzig Minuten. Wir suchten uns ein Stammbuch aus und gingen bezahlen. Es gab zwei Bescheinigungen für den Arbeitgeber und den zettel dass unsere Hochzeit am 22.04.2014 um 10:00Uhr statt findet was die standesbeamtin „so früh“ fand.

Jetzt also Einladungen gestalten, Gäste Liste festlegen usw.

Am 9.-10.11. findet in unserer Stadt die hochzeitsmesse statt und wir überlegen uns dort einfach mal ein paar Ideen zu holen. Aber wir werden sehen. Da der Mann vorher Geburtstag hat wollten wir an dem Wochenende eigentlich mit der Familie kuchen essen.

Das wichtigste: Wir sind angemeldet. Der Countdown läuft. Und wir sind so unendlich glücklich 🙂

Trauzeugen

Noch 260 bis zur Hochzeit

 

Trauzeugen sind heut zu tage kein muss mehr. Aber eigentlich finden wir diese Tradition ganz schön. Eigentlich war für mich immer klar dass es die Herzfreundin werden wird. Da aber im letzten Jahr nicht 100% verlass auf sie war habe ich mich dazu entschieden diese nicht als Trauzeugin zu nehmen. Bloß wen dann?

Eine andere Freundin fühlt sich voll mit eingeplant bzw. sie möchte den Jungesellinenabschied mit mir machen. Hierzu möchte sie durch Diskotheken usw gehen was mir eigentlich jedoch gar nicht so gefällt. Viel lieber würde ich bei irgendwem daheim einen gemütlichen Mädelsabend machen. Irgendwas ruhiges halt. In dem Fall stimmt auch einfach dass Gefühl nicht.

Und jemanden aus der Familie aus Trauzeugen zu nehmen war auch schon ein Gedanke. Aber wer bleibt da groß. Aus meiner Familie werden sollte ich meinen Vater wirklich erst hinterher informieren lediglich meine Mutter und Großmutter zur Hochzeit erscheinen. Wobei da bei meiner Großmutter die Frage ist wie fit sie zum Zeitpunkt der Hochzeit ist und in wie weit sie daran teilnehmen kann. Bliebe also nur noch meine Mutter als Trauzeuge übrig. Hier würde das Gefühl wieder stimmen.

Der Mann hat sich noch gar keine Gedanken gemacht wenn er als Trauzeuge nehmen möchte. Und ich spiele langsam mit dem Gedanken dass wir dann eben keine Trauzeugen haben werden. Die Planung der Hochzeit könnte ich eh niemals aus der Hand geben. Dafür bin ich viel zu Perfektionistisch. Wenn ich nicht mit eingebunden bin würde ich wohl wahnsinnig werden.

 

 

Der Name

Noch 261 Tage bis zur Hochzeit

Es sind noch genau 8 1/2 Monate bis zur Hochzeit. In 2 1/2 Monaten melden wir die Eheschließung beim Standesamt an. Vor fast 4 Monaten haben unsere Familien von der Hochzeit erfahren. Die Zeit fliegt nur so an uns vorbei.

Aber eine Frage bleibt. Der Name. Ich bin die einzige aus meiner Familie die meinen Namen weitergeben könnte. Aber da ist auch der Mann, und die Familie vom Mann die gerne hätten dass ich ihren Namen annehme. Der Gedanke einen Doppelnamen zu nehmen geistert in meinem Kopf herum. Aber dann würde ich meinen Namen auch nicht weiter geben können. Und wenn ich nur den Namen vom Mann annehme, damit wir als Familie einen einheitlichen Namen haben? Ich finde einfach der Klang von meinem mit seinem Namen der überzeugt mich nicht. Da klingt ein Doppelname schöner. Allerdings wäre dieser mit 16 Buchstaben 17 mit Bindestrich doch recht lang, um damit zu Unterschreiben werde ich wohl jede Menge Platz brauchen. Den Mann davon überzeugen doch meinen Namen anzunehmen? Sein Name wird vermutlich eher weiter gegeben, da er noch vier Geschwister hat. Bei mir hingegen ist niemand.

In 2 1/2 Monaten muss die Entscheidung der Namen stehen. Und sie fällt mir so unglaublich schwer. Es ist die Entscheidung eines Namens den nicht nur wir, sondern auch unsere Kinder einmal tragen werden. Und auf der anderen Seite ist es eben „nur“ ein Name. Ich hätte nie gedacht dass es mir so schwer fallen wird.

Bekanntgabe

Samstag, 27. April 2013 – Noch 359 Tage bis zur Hochzeit

Am Abend haben der Mann und ich es der Familie mitgeteilt. Dass heißt zuerst einmal dem Nordseemädchen, den Schwiegereltern, der jüngsten Schwägerin und seiner Tante. Der Mann holte unsere „Save the Date“ Karten heraus und sagte wir hätten da eine kleine, eigentlich aber eher große Überraschung mitgebracht. Anschließend überreichte er die Karten. Schon als sie die Karten in der Hand hielten sagte die Schwägerin leise zu ihrer Mutter: „Die heiraten bestimmt“ und der Schwiegervater: „Heiratet ihr!?“. Als sie dann die Karten öffneten sprang mit einem mal das Nordseemädchen aus dem Sessel und rief „Juhu Juhu Juhu sie heiraten – mein Traum geht in Erfüllung“, warf sich auf mich und sagte: „Darf ich das Blumenmädchen sein?“

Die Tante vom Mann freute sich ebenfalls sehr und sagte sofort dass wir ja wissen wer uns die Torte macht (sie hat das gelernt und macht die tollsten Torten). Die Cousine vom Mann (ein halbes Jahr älter als dass Nordseemädchen) wurde vom Nordseemädchen sofort mit als Blumenmädchen eingeplant.

Seine Mutter war erstmal sprachlos, freute sich aber doch sehr und sagte immer wieder dass ich ja dann auch offiziell ihre Schwiegertochter bin inoffilziell bin ich das schon lange der Schwiegervater nahm den Mann und mich erstmal in den Arm und sagte uns auch wie sehr er sich freute. Die Schwägerin fragte sofort ob ich ein Kleid tragen würde und welche Farbe es haben solle.

Alles in allem kam die Nachricht sehr sehr gut an und alle freuten sich.

Sonntag, 28. April 2013 – Noch 358 Tage bis zur Hochzeit

Die ältere Schwägerin und der Schwager waren zu Besuch bei der Schwiegermutter und gemeinsam mit dem Mann kochte der Schwager etwas tolles zuessen. Als wir dann nach dem essen zusammen saßen, der Mann die Save the Date karten schon eine gefühlte Ewigkeit in der Tasche hatte und die Schwiegermutter auch schon ganz aufgeregt war und dauernd fragte: „Wann gebt ihr die Karten endlich?“ drückte der Mann seinen Geschwistern die Karten wortlos in die Hand. Die Schwägerin sagte eher scherzhaft: „Was ist das!? Heiratet ihr?“ – als sie dann die Karten öffneten verstand die Schwägerin zuerst. Sie fing an zu weinen vor Freude und drückte uns feste. Durch sie lernten der Mann und ich uns vor 8 Jahren kennen. Der Schwager konnte es nicht glauben und dachte zuerst die Karte sei ein Scherz. Dann nahm er zuerst den Mann in den Arm, grübelte darüber welches Familienverhältnis er damit nun zu mir hat und sagte: „Herzlichen Glückwünsch Schwägerin“ und nahm auch mich in den Arm. Auch hier wurde es sehr sehr Positiv aufgenommen.

Am Abend fuhren wir dann noch bei meiner Mutter vorbei um ihr die Karte zu überreichen. Ihre Reaktion war am Anfang nicht sehr schön, was wir aber vorher schon wussten da sie vom heiraten nichts mehr hält. Sie sagte auch merhfach dass es nichts mit uns zu tun hat und dass sie uns wünscht dass wir für immer zusammen bleiben. Dann schlug sie vor sie könne mir ein Kleid nähen und bei den Vorbereitungen helfen. Spätestens da war der Schock wohl besiegt. Beim gehen nahm sie uns nochmal in den Arm und sagte zum Mann: „Du bist ja dann jetzt mein Schwiegersohn“.

Mittwoch, 01. Mai 2013 – Noch 355 Tage bis zur Hochzeit

Nun fehlte nur noch meine Oma. Ihr gaben wir die Karte und wussten nicht mit welcher Reaktion wir zu rechnen hatten. Sie las und fragte: „Wollt ihr heiraten?“, als wir es bejahten sagte sie: „Dass ist ja schön, da bin ich mal gespannt!“ – eine viel bessere Reaktion als ich nach der Reaktion meiner Mutter erwartet hatte. Hinterher erfuhr ich dann dass sie meiner Mutter noch sagte dass sie es schön fände da wir ja schließlich lang genug zusammen seien. Ich freue mich sehr darüber dass meine Oma es so positiv aufgenommen hat und hoffe das sie im nächsten Jahr fit genug ist noch dabei sein zu können.

Mein Vater erfuhr es noch nicht. Aus vielen Gründen. Hier muss ich einiges noch überdenken da das Verhältnis immoment etwas gestört ist durch zuviele negative Erlebnisse in der Vergangenheit und ich außerdem das Gefühl habe dass er den Mann als Mitglied der Familie nicht akzeptier(t)en kann.  Auch würde es nicht gut gehen wenn er und meine Mutter zusammen in einem Raum wären da die Scheidung noch nicht all zu lange her ist. Vielleicht erfährt er erst hinterher von der Hochzeit und wir laden ihn schick zum essen ein. Auf der einen Seite möchte ich ihn nicht enttäuschen, auf der anderen Seite ist es mir aber auch wichtig dass der Tag toll wird und ich mich nicht Sorgen muss… Wir werden sehen! Immoment fühlt es sich so jedenfalls erstmal richtig an!

Wir freuen uns jedenfalls dass die Freude über die Hochzeit bei allen vorhanden ist und sich vor allem jeder für uns freut.