Was macht eigentlich

dass Nordseemädchen!?

Da wir hier aktuell Ferien haben ist sie viel unterwegs, zur Zeit ist sie, wie mittlerweile fast in jeden Sommerferien, auf dem Reiterhof mit ihrer Freundin. Zuvor war sie oft bei Freunden oder ihre Freunde hier, manchmal mit übernachtung. Besonderes highlight war da wohl das Zelten im eigenen Garten und der Pool. Außerdem verbringt sie insgesamt 2 Wochen der Ferien mit ihrer Oma wo sie hoffentlich eine schöne Zeit haben wird. Da der Mann und ich nur je 2 Wochen Urlaub haben und aufgrund des Hauses fand unser Jahresurlaub dieses Jahr im Mai statt. Eine Woche bevor sie zum Reiterhof fuhr verstauchte das Mädchen sich den Fuß was uns einen Sonntagnachmittag in der Notaufnahme bescherte. Zum Glück ging es ihr mit jedem Tag ein wenig besser, so dass sie mit auf den Reiterhof fahren konnte. Ihr Zeugnis dieses Jahr war wieder sehr zufrieden stellend und es war keine einzige vier darauf zu sehen. Ich hoffe sehr dass sie es auf der neuen Schule schafft ihre Leistungen zu halten. Ihr aktueller Berufswunsch ist es Lehrerin zu werden was ich wirklich sehr toll finde.

Dass sie sich mitten in der Pubertät befindet wird mit jedem Tag deutlich. Einerseits ist sie da wirklich sehr stolz drauf, schikaniert sich aber zum Beispiel im Schwimmbad wenn sie ihre Arme hoch reißt und jemand dass mitbekommt. Jungs sind noch immer nicht Interessant. Zumindest möchte sie uns das so verkaufen, insgeheim sind da aber wohl doch ein paar Jungs interessant welche sie grinsend beobachten, natürlich nur wenn wir nicht hinschauen 😉

Der Umzug machte ihr Anfangs ja wirklich große Sorgen, mittlerweile ist sie hier allerdings sehr gut angekommen und zwischendurch fällt sie uns auch mal um den Hals und sagt „Danke für das alles hier“. Da haben wir wohl alles richtig gemacht. Ich bin sehr froh dass es nun doch so gut funktioniert hat. Ihre Freunde sieht sie weiterhin, ob sie diese nun besuchen fährt oder sie für eine übernachtung hier hin kommen ist da eigentlich egal. Mal sehen wie es in ein paar Jahren mit dem Landleben aussieht und ob es ihr dann immer noch gefällt. Sie kennt ja nun auch die Stadt wo die öffentlichen Verkehrsmittel im 10 Minuten Takt fahren und eigentlich alles und jeder gut zu erreichen ist, da ist so ein Dorf mit einer Buslinie das genaue Gegenteil. Dass sich in 15 Minuten Fußweg eine Sbahn Linie befindet welche direkt in die große Stadt führt werden wir ihr jedenfalls erstmal nicht verraten.

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Ab jetzt Landleben

In den letzten Monaten blieb wenig Zeit zum Bloggen. Wir haben Saniert und anschließend Renoviert. Und Anfang Juni war es soweit, wir sind in unser Eigenheim gezogen. Aufs Land. Wir haben nun ein großen Garten welcher noch jede Menge arbeit einfordert. Aber wir haben vor allem unsere Ruhe, keine Autos die Hupen oder brüllende Menschen in der Nacht welche uns vom Schlaf abhalten. Wir leben in einer kleinen ruhigen Sackgasse und hier fahren, wenn es viel sind maximal 10 Autos (inklusive unseren) am Tag entlang. Das Nordseemädchen kommt hier viel schneller zur Ruhe und schläft Abends auch wieder besser ein. Mittlerweile ist unsere kleine mittlere Miez der totale Freigänger geworden und verbringt den ganzen Tag und am liebsten die ganze Nacht draußen. Zu unseren zwei Katzen zogen in der letzten Woche zwei Babykatzen ein welche sich mittlerweile auch gut eingelebt haben. Wir genießen das Landleben in vollen Zügen, nach der Arbeit Grillen oder einfach mal in den aufgestellten Pool springen ist einfach unbezahlbar. Und auch wenn noch viel Arbeit auf uns wartet, so war es das beste was wir tun konnten: Aufs Land ziehen!

Januar 2015

Im Januar haben wir mit der Sanierung des Hauses begonnen. Ein Raum musste komplett neu gemacht werden. Wir haben die Erfahrung gemacht dass motivtapete bei recht niedrigen Decken der absolute Mist ist. Aber 70€ wollten wir jetzt auch nicht umsonst ausgegeben haben. Somit haben wir es irgendwie geschafft die neue Wand zu tapezieren. Es kostete Nerven.

Das Nordseemädchen kam aus ihrem Skiurlaub wieder und die Schule fing wieder an. Ende Januar machte uns das Mädchen wahnsinnig stolz mit einem wirklich grandiosen Zeugnis.

Was die umzugspläne anging kamen wir kein Stück weiter. Es wartet noch soviel Arbeit auf uns. Fußböden müssen erneuert werden, Wände gestrichen werden. Die Küchenwand muss vermessen und mit Paneelen verschönert werden. In unserer Wohnung sind wir am ausmisten und wegwerfen. Transporter müssen wir mieten um die Fußböden zu transportieren.

Und dann nähert sich auch noch der Frühling. Erste gartenprojekte entstehen in unserer Fantasie und wir freuen uns auf einen fantastischen Frühling. Und einen Sommer zur Erholung.

Was den Kinderwunsch anging habe ich lediglich die Erkenntnis gesammelt dass Metformin nicht dass ist für was die Ärzte es halten. Seit behandlungsbegin habe ich meine Regel nicht mehr gesehen. Als ich im Januar wegen Krankheit die Tabletten ein paar Tage nicht nahm trudelte die erste schmierblutung ein. Ich machte zuvor sogar schon schwangerschaftstest weil ich glaubte es hätte geklappt. Pustekuchen. Ich hatte einen vorsorgetermin bei meiner Gynäkologin. Die Besuche dort sind jedes Mal Balsam für meine Seele. Sie machte mir soviel Hoffnung und gab mir soviel Optimismus mit auf den Weg dass ich mit einer Sicherheit dort raus ging. Der Sicherheit dass ich 2015 auf jeden Fall schwanger sein werde. Es wird klappen. Irgendwie. Irgendwann. Alles hat seinen Grund im Leben, vielleicht werde ich irgendwann verstehen weshalb wir so lange um unser Wunschkind kämpfen müssen.

Das war der Januar bei Familie Nordseeleben. Und wenn ich es schaffe Blogge ich nun öfter.