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Happy Birthday meine große! 

Im letzten Jahr ist soviel passiert. Du hast erfahren das wir Nachwuchs bekommen, hast dich riesig über die Nachricht das es Zwillinge werden gefreut. Als du dann erfahren hast das es ein Pärchen wird und somit ein Mädchen dabei ist bist du vollkommen ausgeflippt vor Freude und hast schon die verrücktesten Dinge für euch geplant. 

Du siehst mittlerweile viele Dinge anders, man merkt du bist erwachsener geworden. Mittlerweile bist du größer wie ich, achtest auf dein Aussehen, kaufst oder wünschst dir Schminke oder Klamotten. Am liebsten bekommst du Gutscheine geschenkt – davon hast du am meisten. Mit materiellen Dingen kann man dich nicht mehr großartig überraschen – da sind 5€ viel toller 😄

Du bist auf der Suche nach einem Nebenjob denn „das Taschengeld reicht nicht“ ist mittlerweile standard. Zum Glück kannst du dir mit rasen mähen, Fenster putzen oder ähnlichem Geld dazu verdienen. Du fragst immer was du als nächstes machen kannst. Bald wirst du einen Babysitterführerschein machen und den babyboom im Freundes – und Familienkreis nutzen um dein Taschengeld aufzubessern. Ich bin so stolz auf dich das du dich da so anstrengst und motiviert bist. 

Dein Traumjob ist nach wie vor Lehrerin und ich glaube fest daran das du das schaffen wirst. Auch wenn die Noten zur Zeit etwas schwanken und dich das wirklich sehr beschäftigt. Aber das ist vollkommen normal und heißt nicht das du nicht doch Lehrerin werden kannst. Später fragt dich niemand mehr was du in einer Mathe oder englischarbeit geschrieben hast 😉

Dein Interesse an Jungs führte dazu das du uns vor drei Wochen gesagt hast das du einen Freund hast. 1 Jahr älter wie du und eine Klasse über dir. Du warst so glücklich und es ist wundervoll dich so zu sehen. Bisher haben wir ihn noch nicht kennen gelernt aber das wird wohl bald folgen – ich hoffe sehr dass wir cool genug rüber kommen und dir nicht peinlich sind. Ich erinnere mich noch zu gut wie das bei mir damals war. Bald wirst du eine feste zahnspange bekommen und du freust dich schon total drauf. Wenn du schon keine Brille brauchst dann wenigstens die zahnspange 😉 

Die Geburt der Zwillinge war für uns alle aufregend. Leider warst du stark erkältet und konntest sie erst später sehen. Aber sie haben dein Herz an der ersten Sekunde erobert. Du bespaßt sie und kuschelst mit ihnen. Sie scheinen dich abgöttisch zu lieben denn sobald du in ihr Blickfeld trittst strahlen sie dich an. Du machst aber auch den größten Quatsch mit ihnen. Ihr werdet sicher noch viel Spaß zusammen haben. Meine sorge du könntest eifersüchtig werden hat sich nicht bestätigt. Du bist die tollste große Schwester die es gibt ❤

Dies ist der erste geburtstag den wir nicht gemeinsam verbringen. Du bist auf Klassenfahrt in London und ich hoffe du hast das heimlich eingepackte Geschenk entdeckt und du kannst etwas damit anfangen. Vielleicht sogar mit deinen Freundinnen zusammen. Ich habe heute ganz viel an dich gedacht. Wir haben ein Eis für dich gegessen und das Wetter genossen. Und wenn du wieder kommst wartet übernächste Woche noch eine große Überraschung auf dich. 

Ich wünsche dir für dein Leben nur das allerbeste. Mein großes, Wunderschönes, liebevolles, herzensgute und cleveres Mädchen. Ich liebe dich. 

Happy Birthday 

mein großes Mädchen! 

13 Jahre bist du nun schon alt, du hast dich so großartig entwickelt. Ich bin so unglaublich stolz auf dich. 

Du fängst an dich immer mehr von uns zu lösen, bist am Wochenende mit Freundinnen unterwegs, sie bei uns oder du bei Ihnen und das auch gerne von Freitag bis Sonntag. So langsam achtest du darauf wie du dich kleidest, möchtest dass es gut aussieht und am liebsten alleine losgehen und shoppen. Was du auch hin und wieder darfst. Du bist dabei eine Frau zu werden, so langsam werden Jungs für dich interessant, du stellst Fragen und ich bin so dankbar dass du damit zu mir kommst, das wir offen und ehrlich über alles sprechen können. Darüber dass du mir Geheimnisse anvertraust und wir so ein gutes Verhältnis zueinander haben. Ich liebe dich so sehr. Du gehörst zu uns und daran wird niemals jemand etwas ändern können. 

Der Gedanke dass du im nächsten Lebensjahr vielleicht große Schwester wirst erfüllt mich mit unglaublich h viel Glück und Freude denn du wirst es so toll machen da bin ich mir jetzt schon sicher. Noch schlummert dieses Geheimnis unter meinem Herzen und nur der Mann und ich wissen davon, aber bald wirst auch du, wenn alles gut geht, davon erfahren. Ich bin so unglaublich stolz auf dich und dankbar dass du Teil unseres Lebens bist. Ich hoffe du hast einen tollen Tag! Ich werde immer für dich da sein. Ich liebe dich! 

Was macht eigentlich

dass Nordseemädchen!?

Da wir hier aktuell Ferien haben ist sie viel unterwegs, zur Zeit ist sie, wie mittlerweile fast in jeden Sommerferien, auf dem Reiterhof mit ihrer Freundin. Zuvor war sie oft bei Freunden oder ihre Freunde hier, manchmal mit übernachtung. Besonderes highlight war da wohl das Zelten im eigenen Garten und der Pool. Außerdem verbringt sie insgesamt 2 Wochen der Ferien mit ihrer Oma wo sie hoffentlich eine schöne Zeit haben wird. Da der Mann und ich nur je 2 Wochen Urlaub haben und aufgrund des Hauses fand unser Jahresurlaub dieses Jahr im Mai statt. Eine Woche bevor sie zum Reiterhof fuhr verstauchte das Mädchen sich den Fuß was uns einen Sonntagnachmittag in der Notaufnahme bescherte. Zum Glück ging es ihr mit jedem Tag ein wenig besser, so dass sie mit auf den Reiterhof fahren konnte. Ihr Zeugnis dieses Jahr war wieder sehr zufrieden stellend und es war keine einzige vier darauf zu sehen. Ich hoffe sehr dass sie es auf der neuen Schule schafft ihre Leistungen zu halten. Ihr aktueller Berufswunsch ist es Lehrerin zu werden was ich wirklich sehr toll finde.

Dass sie sich mitten in der Pubertät befindet wird mit jedem Tag deutlich. Einerseits ist sie da wirklich sehr stolz drauf, schikaniert sich aber zum Beispiel im Schwimmbad wenn sie ihre Arme hoch reißt und jemand dass mitbekommt. Jungs sind noch immer nicht Interessant. Zumindest möchte sie uns das so verkaufen, insgeheim sind da aber wohl doch ein paar Jungs interessant welche sie grinsend beobachten, natürlich nur wenn wir nicht hinschauen 😉

Der Umzug machte ihr Anfangs ja wirklich große Sorgen, mittlerweile ist sie hier allerdings sehr gut angekommen und zwischendurch fällt sie uns auch mal um den Hals und sagt „Danke für das alles hier“. Da haben wir wohl alles richtig gemacht. Ich bin sehr froh dass es nun doch so gut funktioniert hat. Ihre Freunde sieht sie weiterhin, ob sie diese nun besuchen fährt oder sie für eine übernachtung hier hin kommen ist da eigentlich egal. Mal sehen wie es in ein paar Jahren mit dem Landleben aussieht und ob es ihr dann immer noch gefällt. Sie kennt ja nun auch die Stadt wo die öffentlichen Verkehrsmittel im 10 Minuten Takt fahren und eigentlich alles und jeder gut zu erreichen ist, da ist so ein Dorf mit einer Buslinie das genaue Gegenteil. Dass sich in 15 Minuten Fußweg eine Sbahn Linie befindet welche direkt in die große Stadt führt werden wir ihr jedenfalls erstmal nicht verraten.

Die Sache mit dem Schlafen

Wer mir bei Twitter folgt weiß dass das Nordseemädchen immer wieder sehr starke Probleme beim einschlafen hat. Zu allererst trat es auf als plötzlich ihr Erzeuger wieder in ihr Leben trat und sie sehen wollte. Sie machte uns die Nächte zum Tag, hatte Angst und konnte nur durch Rückenkraulen und zwischen uns irgendwann um 3 Uhr Nachts einschlafen.

Mit dem Punktesystem haben wir es geschafft und sie konnte sich zumindest alternativen suchen. Wir schauten Abends gemeinsam dass die Türe abgeschlossen, das Fenster zu ist und es nichts gibt wovor sie sich fürchten muss. Dass war so etwa um dass 6. bis 7. Lebensjahr rum. Seit dem schläft dass Nordseemädchen immer sehr spät ein, meist weit nach 23 Uhr. Oft wachte sie auch mitten in der Nacht – so um vier Uhr auf – und war einfach wach. Sie beschäftigte sich, malte oder bastelte und schlief irgendwann dann doch wieder ein. Diese nächtlichen wachphasen sind zum Glück zurück gegangen. Ich sprach mit ihrer Ergotherapeutin darüber, und es hieß immer nur: „Sie verarbeitet ihre Vergangenheit“. Mit der schule kam das Lesen und dass Interesse an Büchern. Sie durfte Abends immer ein Buch lesen, meist ließen wir sie solange lesen bis sie darüber einschlief. Am Geburtstag der Tante durfte das Nordseemädchen entscheiden wann es ins Bett gehen wollte. Was soll ich sagen, letztendlich gingen wir schlafen und hätten wir nicht gesagt dass es nun Zeit für es Bett ist – sie hätte noch mehrere Stunden wach verbracht. Das war um 5 Uhr morgens! Im Prinzip war mir genau da klar dass es nicht die „Vergangenheit“ ist die sie nicht schlafen lässt, es muss eine andere Ursache haben.

Zuletzt als ich mich mit einer Bekannten über das Thema AD(H)S unterhielt und darüber wie es sich bei ihrer Tochter bemerkbar machte und was wir feststellen konnten seit dem dass Nordseemädchen Medikinet nimmt fiel es mir wie schuppen von den Augen. Zur zweiten halbjahreshälfte des ersten Schuljahres fingen wir mit den Tabletten an, etwa zur selben Zeit – oder kurz danach – tauchte ihr Erzeuger wieder auf und die Schlafstörungen begannen. Ich startete einen Versuch: Am Wochenende und an freien Tagen, sowie an zwei Tagen in der Woche lies ich die Tabletten weg. Ebenso in den Ferien. Den ersten Tag spürte ich meist keine große Veränderung aber schon am zweiten Tag merkte man ihr an dass sie so ab 19 – 20 Uhr müde war. Sie wollte freiwillig ins Bett, nichts mehr lesen sondern einfach nur CD hören. Gut sie stand dennoch zwischen 7 und 8 Uhr auf aber dass ist gar kein Problem denn immerhin schläft sie relativ schnell ein – und durch!

Ich werde nun nach und nach die Tabletten weg lassen. Dieses Thema werde ich jedoch auch noch mit ihrer Therapeutin besprechen. Um ihr einen Ausgleich zu bieten müssen wir halt alle etwas tun. Da muss nunmal mehr Bewegung her, mit dem Fahrrad zur Schule gefahren werden, Nachmittags schwimmen gegangen oder getobt werden. Ihr Übungen gezeigt werden welche ihr helfen sich gezielt zu konzentrieren. Wir werden sehen was dass ganze bringt, aber eins bringt es auf jeden Fall: Mehr Schlaf und mehr Ruhe – denn der aktuelle Zustand machte selbst das Nordseemädchen nicht mehr glücklich. So wollten Freundinnen nicht mehr dass sie dort schläft weil sie immer so lange wach ist und die Freundinnen vom schlafen abhält und überhaupt merkte sie eine Unruhe und konnte sich nicht erklären wo diese her kam. Wir werden sehen was das ganze bringt und wo es uns hinführt. Ich werde jedenfalls weiter berichten.

„Ich esse nur ein halbes Brötchen“

…oder auch: Wir sind in der „Ich bin zu dick Phase!“ angekommen.

Früher konnte das Mädchen essen wie sonst was. Zum Frühstück gut und gerne 3 Brötchen plus Rohkost (sprich Apfel, Trauben, Gurke usw.)

Wir befinden uns ja mittlerweile in der Phase der Vorpubertät. Sie legt jedes gesagte Wort auf die Goldwaage zu dem ganzen Thema aber in einem anderen Artikel mehr.

Was sich aber hier besonders deutlich hervor hebt ist vor allem eins. Täglich hören wir es: „Ich bin zu dick“ oder auch „Ich esse dass nicht“, „dass ist mir zuviel“ usw. Am schlimmsten ist das Frühstück und Mittagessen. Frühstücken tun das Nordseemädchen und ich gemeinsam bevor sie zur Schule und ich zur Arbeit (zur Zeit) mit dem Haushalt beginne. Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag und so gibt es bei uns Vollkornbrot, Müsli oder Vollkornbrötchen zum aufbacken zur Auswahl. Sobald das Mädchen den gedeckten Tisch sieht ertönt ein „Ich esse nur ein halbes Brötchen oder Brot“ oder sie füllt sich ihre Schüssel mit gefühlt 10 Körnern auf. Ich könnte da wirklich e.x.p.l.o.d.i.e.r.e.n!!!

Wir leben ihr ein relativ gesundes Essverhalten vor natürlich gibt es auch Süßkram oder mal etwas vom goldenen M oder eine Tiefkühlpizza, aber eben in Maßen und nicht in Massen. Es gibt vorwiegend Vollkornprodukte, öfters auch selbstgebackenes Vollkorn – oder Dinkelbrot. Zu jeder Mahlzeit gibt es entweder Rohkost wie Apfel, Gurke, Tomate, Trauben oder einen gemischten Salat. Außerdem kochen wir immer frisch und verzichten auf jegliche Fertigprodukte – allein schon aus dem Grund weil ich eine Unverträglichkeit gegen irgendeinen Zusatzstoff solcher Fertigprodukte habe ich habe nie testen lassen gegen welchen denn durch das weglassen dieser habe ich auch keine Probleme mehr. Auch essen wir nicht übermäßig viel oder wenig. Wir essen gerne und freuen uns wenn es mal etwas besonderes wie Gulasch oder eine selbstgemachte Pizza gibt, essen grundsätzlich alles an Gemüse und haben immer frisches im Haus.

Immer öfter steht das Nordseemädchen vor dem Spiegel oder sagt uns: „Meine Beine sind so dick“, „Ich bin zu dick“ oder „Ich muss abnehmen“. Sie liegt mit ihrem BMI an der untersten Grenze zum Untergewicht und ist also absolut nicht zu dick. Und ein paar Fettpölsterchen haben ja die meisten. Wenn ich sie Frage wer ihr so etwas sagt bekomme ich zur Antwort: „Die in der Schule“ oder „Meine Freundinnen“. Ich habe zuletzt gemeinsam mit ihr ihren BMI ausgerechnet (welcher bei 15,2 liegt – Untergewicht beginnt bei 14,6) um ihr deutlich zu machen dass sie nicht zu dick ist. Natürlich nehmen wir ihre Sorgen ernst, sagen ihr auch immer wieder dass wir sie nicht für zu dick halten. Zuletzt dann eben auch die Rechnung mit dem BMI um ihr zu zeigen dass auch ihr BMI eben dieses sagt. Auch weiß sie dass sie noch wächst und sie daher nicht so schnell zu dick werden kann, außerdem macht sie Sport. Geht Montags zum Judo und Freitags hat sie die Pfadfinder wo wir meist draußen bzw im Wald sind. Am Wochenende unternehmen wir oft was, ob Fahrradtouren, Klettern oder schwimmen. So schnell wird sie nicht zu dick sein. Ich erkläre ihr auch immer wieder dass mein Übergewicht vor allem mit meiner Schilddrüse zusammen hängt, für welche ich eben auch Medikamente nehme und dass sie dies nicht hat. Da ich schon Sorgen habe dass sie „Angst“ hat davor dick zu werden. Letztendlich kann ich sowieso nur hoffen dass das ganze, genauso wie das „vegetarier sein“ nur eine Phase von ihr ist.

Beim Frühstück fängt es dann aber auch immer schon wieder an, egal was wir vorher mit ihr besprechen oder ihr erzählen – „Ich esse nur ein halbes Brötchen“. Dazu kommt dass sie ihr Frühstück in der Schule zwar meist auf isst, hier jedoch oft nur die Rohkost und das Brot mit Freunden teilt. Mittags isst sie in der Schule gar nichts. Ich habe die Erzieher der OGTS darauf angesprochen und sie sagen dass sie kein Kind zum essen zwingen können, wenn sie probiert und sagt es schmeckt ihr nicht können sie nichts machen. Gut, kann ich zwar verstehen aber wenn ein Kind Mittags nie etwas isst dann muss man doch mal etwas unternehmen!?

Abends gibt es bei uns aufgrund unserer Arbeitszeiten dann die warme Mahlzeit. Hier haut sie meist auch rein, zumindest dann wenn es Nudeln mit Tomatensoße oder Pizza gibt. Bei allem anderen nimmt sie sich nur ein wenig und sagt dann schnell dass sie satt ist. Abends beim umziehen fallen ihr dann wieder ihre Beine auf die zu dick sind.

Es macht mich wahnsinnig! Ich möchte dass sie ein natürliches Verhältnis zum Essen hat und Frage mich ob ich diese Phase auch einmal so schlimm durchlebt habe und so mäkelig war was das essen angeht. Nein, gabs bei mir nicht! Und da frage ich mich warum es heute scheinbar viel mehr Kindern so geht. Die Lösung bietet sich mir eigentlich beim Blick in die Zeitung, ins Internet oder auch ins Kinderzimmer. Von Magersüchtigen und Models umgeben. Topmodels als „Zeichentrick“ für Kinder in Malbüchern, auf Stiften, in Heften und was es nicht noch alles davon gibt. Ich meine wie sollen die Kinder noch ein normales Körpergefühl entwickeln wenn ihnen ein Bild vorgelebt wird welches nur durch Hungern erreicht werden kann.

Ich bin gespannt wie lange diese Phase noch geht, ich hoffe sehr dass sie bald verstanden hat dass sie nicht zu dick ist und dass Körpergefühl entwickelt dies ihren Klassenkameraden oder Freundinnen oder wer auch immer dies behauptet sagen zu können. Sich wohl zu fühlen mit ihrem Körper. Das ist dann wohl wirklich diese Vorpubertät von der immer die rede ist.

Und ich habe sehr viel Resepkt davor wenn sie vollkommen in der Pubertät drin steckt!

Geburtstag

Nun ist schon wieder ein Jahr vergangen. Die zeit verfliegt und du machst jede Menge Fortschritte. In der Schule bist du mittlerweile eine der Klassenbesten und auch sonst bemühst du dich immer sehr um alles und jeden, was dir auch meistens gelingt. wir fangen langsam an dir kleine Aufgaben im Haushalt zu geben. Du bist so unendlich stolz wenn du am Wochenende die spülmaschine ein oder ausräumen darfst, du bist auch gerne mal beleidigt wenn dir jemand helfen möchte,  schließlich kannst du es schon ganz alleine.

Wenn es nach dir ginge würdest du schon viel mehr alleine machen, und ich hab eigentlich auch keine zweifel daran dass du es kannst, nur ich denke einfach dass ich noch nicht so weit bin dich auch „große“ sachen alleine machen zu lassen.

Du bereicherst unser Leben auf eine Art wie ich es mir nie hätte erträumen können. Du gehörst hier her und das kann uns keiner kaputt machen. Zur zeit jst wieder mal der mann dein Held. Zuletzt sagtest du: „Du kannst ausziehen ich bleibe beim R.“ – so leicht wurdest du mich dann aber doch nicht los.

Die phasen in denen du kuscheln willst werden immer weniger und gerade deshalb genieße ich sie umso mehr. Und wenn du dann doch einmal nachts in unser bett geklettert kommst und dich zwischen uns legst dann liege ich wach neben dir und höre deinem Atem zu und kann dieses Glück kaum fassen welches wir haben dass wir dich bei uns haben.
Wir lieben dich über alles, es gibt keine worte die diese Gefühle jemals beschreiben können.

Du bist dass beste was mir je im leben passieren konnte ♡

Alles gute zum Geburtstag kleine Prinzessin! 

Kindermund

Gestern waren wir mit der pfadfindergruppe unterwegs und haben tannenzapfen usw. gesammelt.

Das Nordseemädchen fand einen kurzen Ast einer Kiefer welcher auf dem Boden lag. Plötzlich entdeckte sie einen ganz winzigen tannenzapfen zwischen den Nadeln.
Ihr Kommentar:

Da ist ja ein neugeborener

Heute hat sie Besuch von ihrer Freundin. Ich legte beiden eine decke auf den Boden, da es im Erdgeschoss vom Keller her recht kühl auf dem Boden ist. Ich erklärte beiden auch genau das. Als ich dann eine kiste altes Geschirr na, welche ich in den Keller bringen wollte, sagte ich, ich sei kurz im Keller. Darauf das Nordseemädchen:

Gehst du den Boden warm machen?