3 Monate

…der Mini:

  • Trägt windelgröße 3 
  • Trägt Kleidergröße 62 (teilweise schon die zwischengröße 62/68)
  • Lacht jede Menge und das auch schon mit Ton 
  • Verfolgt Gegenstände die man ihm zeigt 
  • Hat die erste Impfung hinter sich 
  • Ist schon 60cm groß 
  • Wiegt 5kg 
  • Lutscht den ganzen Tag an den Händen 
  • Wird am Schnuller nur noch rum gekaut 

…das Minimädchen:

  • Trägt windelgröße 2
  • Lacht viel mit einem wenn man Späße macht 
  • Findet Schluckauf doof 
  • Beobachtet alles ganz genau 
  • Verfolgt Personen, Katzen oder Gegenstände die man ihr zeigt 
  • Reagiert auf Geräusche und dreht den Kopf in die Richtung 
  • Ist 54cm groß 
  • Wiegt fast 4kg 
  • Schafft es nun ohne pucksack zu schlafen 
  • Hat die erste Impfung hinter sich und auf diese mit Fieber reagiert (mein armes Baby) 
  • Hat sich 2x vom Rücken auf den Bauch gedreht und übt dies seitdem den ganzen Tag 

2016

Da geht es also nun dahin, das Jahr 2016… Und ich möchte dieses besondere Jahr gerne in einem Rückblick festhalten. 
Im Januar hatten wir den Termin zur Planung der ICSI in der kinderwunschklinik. Ich bekam die Pille verschrieben und sollte sie bis Ende Januar nehmen. Ende Januar fing ich an eine Erkältung zu bekommen. 

Im Februar starteten wir nun mit der ICSI – es lief alles vorbildlich. Nur meine Erkältung lies mich das Bett hüten und nur für die Termine nach draußen gehen. Nebenbei plante ich die babyparty für meine Schwägerin. Als wir Mitte Februar nach der Punktion das Ergebnis „Es konnten leider keine Eizellen gefunden werden“ bekamen brach für mich eine Welt zusammen. Die Ärztin sagte zwar das man im neuen Versuch mit doppelter Dosis auslösen kann und dann garantiert Eizellen hat – für mich war das ein solcher Schlag ins Gesicht das ich mich verkroch und mich mit dem Thema Adoption und Pflegschaft auseinander setzte. Ich brauchte einen Plan B, denn für mich stand fest: Auch die nächste ICSI wird so ablaufen. Nachdem ich nach ein paar Tagen neuen mut und neue Hoffnung gefunden hatte, außerdem die Zustimmung von Mann für einen Beratungstermin beim Jugendamt schaffte ich es doch zur babyparty zu gehen. Vorher erschien mir dies unmöglich. 

Im März startete dann also Versuch Nummer zwei. Die Punktion fiel genau in unseren Urlaub in welchem wie geplant hatten unser Wohnzimmer zu renovieren. Gut, Ablenkung ist sicher super. Vor allem wenn es so ausgeht wie letztes Mal. Es lief wieder einmal alles sehr gut und diesmal löste ich mit der doppelten Menge den Eisprung aus. Als nach der Punktion die Ärztin zu mir in den aufwachraum kam und mir mitteilte dass 13(!) Eizellen punktiert werden konnten. Ich musste direkt nochmal nachfragen weil ich es nicht glauben konnte. Als ich am nächsten Tag anrief erfuhr ich dass sich vier bzw sechs haben befruchten lassen und wir am 26.3. zum Transfer kommen sollten. Und so bekamen wir dann 2 wunderschöne 8-Zeller zurück. Einen Tag darauf feierten wir gemeinsam Ostern und einen weiteren Tag später den Geburtstag von Nordseemädchen. Danach musste ich wieder arbeiten und nahm das Nordseemädchen mit. 

Der April startete mit der Nachricht dass sich mein Patenjunge auf den Weg gemacht hat. Ich fuhr nach der Arbeit zu dm und machte einen Großeinkauf für eine windeltorte. Gemeinsam mit dem Mann bastelte ich also meine erste windeltorte. Einen Tag später – an Punktion +10 – machte ich einen schwangerschaftsstest und sah den Hauch einer Linie, welche nach dem trocknen deutlicher wurde. Ich glaubte an Rest hcg und nicht daran das es geklappt haben könnte. Die Tests der nächsten Tage – und letztendlich der bluttest zeigten: Es hat geklappt. Das war der Moment auf den wir jahrelang gewartet hatten. Im April sahen wir das erste mal eine fruchthöhle und ein schlagendes Herz im Ultraschall. Im April hatte ich einen Autounfall und wahnsinnige Angst ums Baby – der Ultraschall zeigte: Alles gut – aber da ist ja noch eine fruchthöhle. Eine Woche später, Ende April, stand fest: Wir bekommen Zwillinge! Zwei schlagende Herzen!!! Es war alles perfekt!!! Außerdem wurde an dem Tag an dem wir das Ergebnis vom bluttest bekamen unser Neffe geboren. Zufall, Schicksal? Wer weiß…aber DAS war einer der schönsten Tage in meinem Leben. 

Im Mai fuhren wir ans Meer und kauften die ersten Teile für die Babys ein. Auch hatte ich im Mai plötzlich eine wahnsinnig starke Blutung mitten in der Nacht und war mir fast sicher das es das war mit der Schwangerschaft. Wir fuhren mitten in der Nacht ins Krankenhaus. Der Ultraschall zeigte: Zwei schlagende Herzen. Eventuell ein Hämatom aber es gab nicht wirklich eine eindeutige Ursache für die Blutung. Glücklich und voller Sorge fuhren wir nachhause. Ich lag ab da viel im Bett und hatte noch einige Zeit schmierblutung mit altem Blut. Einmal noch eine etwas stärkere – da war ich dann aber etwas entspannter als beim ersten Mal. Auch kauften wir unseren Kinderwagen Ende Mai. Nachdem die Blutung besser wurde und im Ultraschall alles in Ordnung war. 

Anfang Juni startete ich in die 13.ssw und hatte damit die kritische Zeit hinter mir. Ich setzte alle Medikamente die ich wegen der ICSI nahm ab und das Geschmiere hörte auf. Wir gingen zum ersten Mal Klamotten für die Minis kaufen und bauten die Wickelkommode auf. Auch erfuhren wir dass wir zumindest einen Jungen bekommen (beim zweiten Baby wollte der Frauenarzt sich nicht festlegen, tendierte aber zum jungen) 

Im Juli hatte das Nordseemädchen Sommerferien. Wir fuhren gemeinsam mit ihrer Freundin an die Nordsee und verbrachten dort eine entspannte Woche. Ich ging, mit Erlaubnis des Arztes, im Meer schwimmen. Nach ewigkeiten endlich mal wieder. Und es tat so gut. Im Juli spürte ich auch zum ersten Mal Bewegungen. Was vorher eher wie Luft im Bauch war war nun ganz eindeutig. Die Babys meldeten sich. Es gab nichts schöneres für mich. Ende Juli bekamen wir das zweite outing: zu unserem Jungen werden wir ein Mädchen bekommen. Ich hatte Tränen in den Augen. Denn von Anfang an hatte ich genau das im Gefühl gehabt. Innerhalb von fünf Minuten nach diesem outing standen die Namen fest. 

Der August stand im Zeichen des Kinderzimmers. Während das Nordseemädchen auf Ferienfreizeit war renovierten wir das zukünftige Zimmer der Minis. Wir suchten Tapete aus und es wurden die Betten aufgebaut. Es war perfekt. Als das Nordseemädchen wieder kam war sie ganz verzückt von dem babyzimmer.  

Der September begann mit einer Ultraschall Untersuchung die und viele weitere eingebracht hat. Ende September musste ich dann in der 30.ssw für die Lungenreifespritze ins Krankenhaus. Das ist dann der Teil der Schwangerschaft den ich gern streichen würde – aber auch das war erträglich und alle Werte verbesserten sich. 

Im Oktober durfte ich dann noch einmal nachhause unter ambulanter Betreuung des Krankenhauses. Die Schwägerin bereitete eine wundervolle babyparty vor und ich genoss es einfach zuhause zu sein. Umso mehr der Oktober sich dem Ende zuneigte umso größer wurde meine Sorge dass die Zwerge am Geburtstag des Mannes kommen würden. Im Oktober wurde außerdem der Termin für den Kaiserschnitt festgelegt. Damit stand fest dass unsere Babys im November das Licht der Welt erblicken würden. Wir machten noch ein babybauchshooting um eine bleibende Erinnerung zu haben. 

Dann war er da. Der November. Wir feierten mit der gesamten schwiegerfamilie noch den Geburtstag vom Mann. Machten einen Gipsabdruck vom Bauch. Und genossen die Zeit sehr. Wir gingen noch einmal, gemeinsam mit dem Nordseemädchen essen und verbrachten Zeit mit ihr. Nach der Geburt würde alles anders werden aber sie sollte nie das Gefühl haben das sie deshalb nicht mehr wichtig ist. Dann war er da, der Tag an dem unsere Babyszur Welt kommen würden. Wir fuhren morgens ins Krankenhaus und es dauerte gar nicht so lange wie gedacht bis es los ging. Die Geburt war, trotz des Kaiserschnittes und der Tatsache dass sie als Frühchen in der 36.ssw zur Welt kommen, wundervoll. Es war der schönste Tag in meinem Leben – der Tag von dem ich dachte dass ich ihn niemals erleben würde. Es war wundervoll. Nach vier Tagen bekamen die Minis und ich ein Mutter-Kind-Zimmer und hatten ganz viel Zeit und kennen zu lernen. 

Anfang Dezember wurden wir entlassen und genießen seitdem dass Familienleben. Die Minis sind toll und der Mann ist der beste Vater den ich mir wünschen kann. Mein Körper leistet Höchstarbeit wenn ich an den Schlafmangel usw denke und auch sonst habe ich Erfahrungen gemacht die mich weiter gebracht haben und aus mir einen anderen Menschen gemacht haben. 

Rückblickend war es ein tolles Jahr. Vielleicht hatte alles einen Grund und es musste so sein. 2016 – das Jahr in dem vier wundervolle neue Menschen zur Welt kamen.  Zwei davon haben unser Leben auf den kopf gestellt, uns Erfahrungen machen lassen von denen wir nie geglaubt hätten das wir sie machen, haben uns einiges an sorgen aber noch mehr an Freude beschert, haben mir gezeigt das es Gefühle gibt die ich vorher so noch nicht kannte. Ich wurde 2016 Patentante, Tante und Mutter. Wir haben drei Kinder zuhause. Ich würde sagen 2016 war der Knaller! Danke dafür liebes Universum! 

Wunder werden wahr

…wir haben es erlebt! 

Wenn Träume Hand und Fuß bekommen und aus wünschen leben wird, dann kann man wohl von einem Wunder sprechen. 

Unser Minimann und unser Minimädchen sind am 14.11.2016 – vier Wochen zu früh – zur Welt gekommen. Beide sind fit und machen sich super. Es ist überwältigend. Jeder einzelne Tag des Wartens hat sich gelohnt. Sie sind so perfekt. Unsere Babys. 

Glücksmomente 04/2015

Auf der Suche nach etwas wo ich regelmäßig mit einem Blogeintrag teilnehmen kann bin ich auf die glücksmomente von MamaMiez gestoßen.

Hier nun also die Glücksmomente der letzten Woche:

Zum einen war da der Glücksmoment in dem das Nordseemädchen mir erzählte dass sie in der Schule nun Akrobatik machen, was sie durch ihren Sport ja schon seit etwas über einem halben Jahr macht. Sie wollte ihre sportausrüstung mitnehmen um dort gut mitmachen zu können. Zu sehen wie stolz sie ist und wie sehr sie sich freut dass sich Schule und Hobby miteinander verbinden – es war toll und zeigt dass die Entscheidung für den Sport die richtige war.

Dann ein vielleicht seltsamer Glücksmoment – aber ich hatte einen Termin bei meiner Frauenärztin – und wenn es jemand versteht einem Mut zu machen dann sie. Ich ging zuversichtlich und voller Hoffnung wieder bei ihr raus. Ich wusste wir sind auf dem richtigen Weg und irgendwann im Laufe des Jahres werde ich wegen einem positiven Test bei ihr sitzen. Sie gab mir soviel Hoffnung und Kraft mit auf den Weg. Und einfach in seinem Tun bestärkt zu werden und zu hören dass 6kg die man abgenommen hat schon ein großer Erfolg sind – unbeschreiblich!!!

Ein weiterer Glücksmoment war dass Wochenende. Das Mädchen fuhr mit ihrer Freundin auf eine Wochenendfahrt vom Sportverein. Anschließend wurde sie von der Oma abgeholt, sie bestellten Pizza und ließen es sich gut gehen. Der Mann und ich wollten dass Wochenende nutzen um etwas am Haus zu schaffen, als wir samstags aufstanden erblickten wir eine schneelandschaft. Spontan entschlossen wir uns nicht zum Haus zu fahren, da wir draußen hätten arbeiten müssen. Stattdessen blieben wir zuhause und gingen abends essen. Sonntag bereitete ich noch vor dem Frühstück einen Braten vor welcher dann den gesamten Vormittag im Ofen verbrachte. Ich machte Klöße selber und anschließend die Soße. Ein Festessen. Danach kuschelten wir uns auf die Couch und waren zu nichts mehr in der Lage. Es war wundervoll mal wieder Zeit für uns zu haben und nur zu zweit etwas zu unternehmen. Kein Kind dass etwas möchte, nicht schlafen kann oder oder oder…

…aber jetzt reicht es auch und sie darf wieder kommen. Diese Ruhe ist man gar nicht mehr gewöhnt 😄

Jahresrückblick 2014

Ein Jahr mit Höhen und Tiefen ging zuende. Ich möchte es gerne festhalten, deshalb hier mein Jahresrückblick.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Die erste Hälfte des Jahres war toll. Ich habe den tollsten Mann der Welt geheiratet. Leider ging es danach dann relativ schnell mit meiner Oma Berg ab. Anfang Oktober mussten wir Abschied nehmen, was dem Jahr eigentlich alles tolle wieder nimmt. Deshalb gibt es dieses Jahr nur eine 5 von mir.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. Dank der Metformin Tabletten und für den Weg zum Wunschkind. Insgesamt schon 6kg.

3. Haare länger oder kürzer?

Haare wieder länger 😄

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Gleich bleibend. Ich sollte nur meine Brille öfter tragen.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Neuer Job vom Mann und mir. Eindeutig etwas mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Im Prinzip ist es der gleiche nur dass ich zeitgleich noch eine Fortbildung mache.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Weniger als letztes Jahr aber da wird durch den Hausbau noch jede Menge folgen.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?

Die Gewissheit dass ein Mensch weiter lebt auch wenn er nicht mehr da ist.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ich versuche mich mehr zu bewegen und denke dass tue ich auch aber tatsächlich wissen tue ich es nicht

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Zweimal hatte ich eine nasen nebenhöhlen entzündung, dass war fies. Aber so richtig krank war ich nicht.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Es ging alles vorbei, so schlimm war das alles nicht.

12. Der hirnrissigste Plan?
Eigentlich keiner. Vielleicht der dass Haus innerhalb ein paar Wochen fertig zu kriegen damit meine Oma nochmal dorthin kann.
Edit: Doch es gibt da schon was, das Essen für die Hochzeit nicht vom Catering bringen zu lassen sondern auf Freunde zu vertrauen die dann nicht auftauchten.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Eigentlich haben wir nichts gefährliches unternommen. Vielleicht der Besuch im klettergarten wobei dass ja nicht gefährlich ist, ich hatte aber trotzdem ganz schön Angst.

14. Die teuerste Anschaffung?

Das Material für den haus(um)Bau.

15. Das leckerste Essen?
Chinesisch. Mit meiner Oma.

16. Das beeindruckendste Buch?
Leider habe ich nicht viel gelesen dieses Jahr.

17. Der ergreifendste Film?

18. Die beste CD?

Die live cd vom Konzert der Toten Hosen

19. Das schönste Konzert?

Ich war auf keinen kontert.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Dem Mann, dem Nordseemädchen und meiner Oma.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Die wohl schönste und bedeutsamste Zeit war die Zeit mit meiner Oma. Durch den Jobwechsel und restirlaub hatte ich länger frei und war fast jeden Tag bei ihr. Ich bin so dankbar dass es die Möglichkeit gab denn es war die wichtigste Zeit dieses Jahr für mich. Ganz viele Erinnerungen zum Festhalten.

Ansonsten natürlich auch mit dem Mann und dem Nordseemädchen. Die Zeit war auch genauso wichtig. Aber die Zeit mit meiner Oma hat einfach einen anderen stellenwert in diesem Jahr.

22. 2014 zum ersten Mal getan?

Einen kompletten Raum neu gebaut. Waschbecken und Badewannen ausgesucht. Ein Haus saniert – bzw noch am sanieren.

23. 2014 nach langer Zeit wieder getan?

Nach langer Zeit ist wohl etwas übertrieben. Aber in einer kinderwunschklinik gewesen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Der Tod meiner Oma, einige nicht so schöne Überraschungen im Haus und zu erleben wie sehr sich Menschen im Alter verändern und die Lebenslust verlieren können.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

So einiges rund ums Haus. Allen voran die Anzahl der Räume die noch gebaut werden.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ich tippe auf ein Wochenende in Hamburg mit Besuch des König der Löwen Musicals.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Meine Oma mit ihrem Haus.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Kein Satz aber ein Wort: Ja! (Der Mann, Hochzeit)

Und: Möchtet ihr nicht in mein Haus ziehen? (Meine Oma, im Sommer)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ja!

30. Dein Wort des Jahres?

Haus.

31. Dein Unwort des Jahres?

Tod.

32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?

Zu viele um sie hier zu nennen. Ich sollte mir eine Blogroll anlegen…

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

Jahresrückblick 2013 https://nordseeleben.wordpress.com/2014/01/02/jahresruckblick-das-war-2013/

Von Leben & Tod

Der Tod kann auch freundlich kommen
zu Menschen, die alt sind,
deren Hand nicht mehr festhalten will,
deren Augen müde wurden,
deren Stimme nur noch sagt:
Es ist genug.
Das Leben war schön.
Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.

Anfang Oktober haben wir meine Oma auf ihrem letzten Weg begleitet. Es war ein Monat voller Trauer und Schmerz aber auch ein Monat voll Gewissheit dass sie niemals fort sein wird. Sie lebt in unseren Herzen weiter und blickt von irgendwo auf uns hinunter. Seit ihrem Tod ist nichts mehr wie es einmal war und trotzdem dreht sich die Erde einfach weiter und die Zeit vergeht im Flug. Fast drei Monate ist sie nicht mehr bei uns. Wir haben dass erste Weihnachtsfest ohne sie erlebt und nun steht das Jahr 2015 vor uns. So gerne hätte ich ihr noch ihr Urenkelchen vorgestellt – aber ich bin mir sicher sie lernt es kennen und schickt es zu uns wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Wir leben weiterhin mit ihr – denn wer im Herzen seiner liebsten weiter lebt ist niemals Tod.

Oma, du fehlst!

Frohe Weihnachten

Es ist sehr still hier geworden. Es ist viel passiert die letzten Monate. Doch heute möchte ich nicht davon erzählen sondern all meinen Lesern ein frohes Weihnachtsfest wünschen und ganz viel Zeit mit euren liebsten. Genießt die Zeit und haltet sie fest denn viel zu schnell ist sie vorbei…

~~~

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte: „Ich heisse Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heisse Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen.“ Ein Luftzug brachte die Kerze zum Erlöschen.

Traurig und leise meldet sich die dritte Kerze: „Ich heisse Liebe, aber ich habe keine Kraft mehr. Die Menschen sehen nur noch sich selber und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“ Mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht erloschen.

Da kam ein Kind ins Zimmer und fing fast zu weinen an. „Ihr sollt doch brennen und nicht ausgelöscht sein! Ihr sollt uns doch Licht und Wärme geben.“

Da meldet sich die vierte Kerze zu Wort: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heisse Hoffnung!“

Da nahm das Kind ein Stück Holz und zündete mit der Kerze Hoffnung die Kerzen Frieden, glauben und Liebe wieder an….